Euskirchen | Eine bewegende Zeremonie mit großer Anteilnahme!
Es war eine verzweifelte Suche ohne letztlichen Erfolg, die eine ganze Region über Tage und Nächte in Atem hielt. Man hoffte noch auf ein Wunder. Doch es blieb am Ende traurigerweise aus.
Stattdessen bewahrheitete sich dann das Allerschlimmste.
Die zweifache Mutter Stephanie H. wurde Anfang Oktober vermisst. Knapp eine Woche darauf wurde ihre Leiche in einem Waldstück entdeckt.
Sie wurde allen Erkenntnissen zufolge Opfer eines Femizids. Ihr Ehemann (51), der sogar noch Interviews gegeben hatte, wurde festgenommen.
Er soll seine 46-jährige Ehefrau offenbar getötet haben und steht deshalb unter Mordverdacht. Das Motiv: Angeblich noch unklar.
Mahnwache für Femizid-Opfer bewegt hunderte
Die schreckliche Tat sorgte deutschlandweit für Entsetzen und mobilisierte jetzt die Einwohner.
Denn: Am Mittwoch um 17:30 Uhr nahm ihre Heimatstadt Euskirchen im Rahmen einer Mahnwache auf dem Klosterplatz Abschied von Stephanie, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde.

Die Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen“ hatte dazu aufgerufen und lieferte während der Mahnwache auch Redebeiträge, ebenso die bekannte Pfarrerin Judith Wechsel.
„Es waren viele Menschen hier vor Ort, eine absolut bewegende Mahnwache, die viele Herzen gerührt hat“, so eine Teilnehmerin zu Koelnundmehr.de hörbar bewegt.
Weiterer Leichnam in Stotzheim gefunden
Zurück bleiben nun die Angehörigen. Vor allem die Kindern. Im Netz ist auch eine Spendenaktion ins Leben gerufen worden, um die Kinder der getöteten Mutter in ihrer materiellen Not finanziell zu unterstützen.
Euskirchen kommt indes nicht zur Ruhe.
Unsere Redaktion erreichten Anfragen von Bürgern, was wohl am Morgen passiert sei. Angeblich sei ein Leichnam an einer bekannten Gaststätte in Stotzheim gefunden wurden, die Kripo soll alles abgesperrt haben.
Auf unsere Nachfrage am Mittwochabend bestätigte ein Polizeisprecher einen entsprechenden Einsatz der Kollegen am Morgen und auch den besagten Fund einer männlichen Leiche. Da die Hintergründe allerdings noch unklar seien, verwies man auf eine Auswertung der Ermittlungen für den Donnerstag.











