Köln | Die Konzerte sind im Kölner Kalender seit einer gefühlten Ewigkeit, genauer gesagt seit 2008, ein Muss für Brauhaus-Gänger.
Und nun feiert Björn Heuser das nächste magische Bühnen-Jubiläum.
Denn: Der Barde mit der Klampfe tritt am Freitag im Gaffel am Dom zum bereits 800. mal auf.

Björn Heuser zum 800.mal im Gaffel am Dom
Was für eine Zahl!
Heuer total happy zu Koelnundmehr: „800 mal ist natürlich eine unbegreifliche Zahl, wenn man sich das vorstellt. Das ist schon eine ganz hohe Schlagzahl und auch sogar ziemlich einmalig. Sowas gab es in der Form noch nicht. Und deswegen freue ich mich. Dass ich da wohl offensichtlich vor 800 Freitagen was ins Leben gerufen hab, was sich großer Beliebtheit erfreut.“
Kann man wohl sagen!
Heuser weiß weiter im Rückblick: „Das gab es damals in der Form, wie ich es jetzt ja jetzt mache, nicht. Ich hab das ganz gut etabliert und die Leute benennen mich ja auch oft als Mitsingkönig oder Gallionsfigur der Mitsing-Bewegung, das ehrt mich sehr. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich da glaub ich gut was ans Rollen gebracht hab. Und ja, besondere Abende waren natürlich definitiv die Jubiläen.“

Zum Beispiel?
„Beim 111. habe ich ja meine Frau kennengelernt. Beim 200. war Kasalla ganz neu und hat mich auf der Bühne besucht. Die Fööss waren schon da, die Klüngelköpp, die Pavaier und viele, viele andere. Morgen beim Jubiläum habe ich auch ganz ganz ganz besondere Gäste.“
18 Jahre Programm. Dass manche Protagonisten der Szene das Ganze auch kritisch sehen, dass ihre Songs gebracht werden, bleibt nicht aus. Doch Heuser zieht sein Ding durch. Ausfallen kennt er nicht.
„In den achtzehn Jahren war ich viermal krank“, schmunzelt er, „Die Leute denken wahrscheinlich heute immer noch, der Heuser spielt ja sowieso immer noch immer nur das gleiche. Das stimmt aber gar nicht. Es hat sich sehr dynamisch immer weiterentwickelt, auch was eigene Songs angeht. Irgendwann hab ich ja auch 4711 geschrieben für die Klüngelköpp, was jetzt schon lange dann nicht mehr fehlen darf auf der Setlist. Und der ein oder andere eigene Song auch nicht.“
Mit dem Kulturhaus direkt am Dom hat Heuser seine eigene Erfolgsstory geschrieben und die soll noch lange nicht am Ende sein. „Ich bin mit dem Gaffel groß geworden und es war auch deshalb wichtig und gut für mich, weil sowas wie Kölle singt auch niemals ohne dass Gaffel am Dom entstanden wäre.
Denn da haben mich die Veranstalter Lukas Warten und Stefan Brandt gesehen und im Gaffel dann bei vorgerückter Stunde gefragt, ob ich mir das nicht auch mal groß vorstellen könne. Also das Gaffel hat mir auch viele Wege bereitet und ich bin froh über die nach wie vor sehr freundschaftliche, respektvolle und tolle Zusammenarbeit mit der Brauerei – immer auf Augenhöhe und immer, so dass es für alle gut ist.“
Schlusswort des „Hütchenspielers“: „Und deswegen bin ich froh, dass ich mit so einem guten Grundgefühl in eine neue Jubiläumsrunde starten werde!“







