Köln | Es ist ein Stück Köln.
Das „Bei d´r Tant“ in der Cäcilienstraße im Herzen der Kölner City besteht seit fast 100 Jahren (Eröffnung 1930) – und ist eine wahre Institution im Gesellschaftsleben der Stadt, ein Steinwurf entfernt von der Schildergasse.
Und sperrt in der kommenden Woche nach mehrmonatiger „Zwangspause“, die im Juli abrupt ohne Vorwarnung begann, endlich wieder auf.
So zumindest kündigt es der langjährige Wirt und Macher Frank Hennes am Donnerstag in den sozialen Netzwerken an – und erfreut so die treuen Stammgäste, die schon lange auf den Comeback-Termin im urigen Schuppen warten.
Denn: Gerade im nun ja bald startenden Kölner Karneval ist die kölsche Kultkneipe ein beliebter Jecken-Treff. Was Rang und Namen im Fasteleer hat, kommt seit jeher am Bei d´r Tant nicht vorbei.
„Liebe Gäste, wir sehen Licht am Ende vom Tunnel“, heißt es nun in den hauseigenen „Breaking News“, „auch wenn noch nicht sämtliche Bauarbeiten erledigt sind, haben wir geplant am Donnerstag, den 5. November 2026 wieder zu öffnen.“
Köln: Bei d´r Tant-Wiedereröffnung wurde mehrmals verschoben
Ursprünglich hatte man gehofft, bereits Anfang Oktober wieder die Zapfhähne laufen lassen zu können.

Doch offenbar zogen sich die Sanierungsarbeiten im Traditionshaus doch länger hin als geplant und der Termin musste nochmals verschoben werden.
Nun aber soll es mit der Wiedereröffnung klappen!
Künftig wird es übrigens nicht mehr Gaffel, sondern Schreckenskammer Kölsch zu trinken geben, nach 30 Jahren vollzog das Haus einen in der Szene viel beachteten Kölsch-Wechsel.
Warum das Lokal so heißt?
Der Name gebührt einer einstigen Inhaberin der früheren „Cäcilienschenke“.
Man nannte sie wegen ihrer herzensguten Art liebevoll nur „Die Tant“ – und die späteren Pächter setzten ihr mit dem Bewahren des Namens ein kleines gastronomisches Denkmal für die Stadt.













