Köln | Es ist ruhig um den Fall geworden.
Doch vergessen wird Fabrice R. (†20) nicht!
Der junge 1.FC Köln-Fan war nach einem sinnlosen Streit wegen eines Uber-Fahrzeugs bereits Anfang Februar von einem Asozialen vor den Augen seines Vaters und seiner Freundin zu Boden unvermittelt geschlagen worden – und schrecklicherweise an den Folgen des Schlags kurz darauf verstorben.
Nach dem grausamen, nächtlichen Vorfall in Köln-Longerich, der Thema in ganz Deutschland wurde, war eine Welle der Solidarität durch die FC-Community geschwappt.
Im RheinEnergieStadion erinnerten die treuen Kölner Anhänger mit einem großflächigen Banner in der Hans Schäfer-Südkurve an Fabrice, auf der Beerdigung mit dem besagten Banner gleichermaßen.

Monate lang war es dann merkwürdig still um die Sache geworden.
Köln: Richter nimmt Stellung zum Fall Fabrice R.
Es war zunächst unklar, was dem schändlichen Täter von Seiten der Kölner Staatsanwaltschaft exakt vorgeworfen werden sollte. Nun erst kommt Bewegung in die Sache.
Denn vom Vorsitzenden Richter am Landgericht, Dr. Hans Logemann heißt es auf Anfrage von Koelnundmehr: „In der Sache kann ich mitteilen, dass dem Angeschuldigten Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen wird. Es handelt sich um keine Haftsache.“

Vor den Ergebnissen der Obduktion stand auch eine fahrlässige Todesfolge im Raum.
Nun ist das aber geklärt, der Vorwurf der Anklage schwerwiegender – und dem feigen Schläger droht als Strafmaß eine jahrelange Freiheitsstrafe.
Doch mit einer Entscheidung wird es weiterhin offenbar dauern. „In dem Strafverfahren 120 Ks 5/26 wurden bisher keine Verhandlungstermine bestimmt“, heißt es weiter vom Landgericht auf unsere Nachfrage von einer Sprecherin.















