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So witzig lässt Kölner Brauhaus-Wirt Influencer abblitzen

Köln | Der Mann hat in Jahrzehnten in der Kölner Gastronomie wohl so ziemlich alles erlebt – und den Wandel der Zeiten am Puls des Geschehens mitgemacht.

Und Martin Schlüter ist als Brauhaus-Wirt vom Rudolfplatz keineswegs nur „oldschool“ unterwegs, sondern als meinungsstarker Podcaster („Dreierkette“) in den sozialen Medien zuhause.

Doch für dieses spezielle digitale Angebot hatte selbst der bekannte FC-Fan vom Reisssdorf am Hahnentor kein Verständnis…

Für Foodfoto wollte der Influencer 2500 Euro haben

Denn es flatterte eine kuriose Offerte in den digitalen Briefkasten des Hauses.

Da war von einer Dame fidel zu lesen, gegen eine Gage von schlappen 2500 Euro würde ein angeblicher Influencer, der gerade „in der Gegend unterwegs sei und Food Fotos mache“, ein Essen im Brauhaus knipsen und als Reel, Story und Beitrag online stellen.

Man habe schließlich mehr als 10 000 Follower. Ein echtes Werbe-Schnäppchen also?

Nicht für Schlüter: Dies lehnte Martin dankend auf die ihm eigene deftige Weise, wie man ihn kennt, ab.

Die Antwort-Watschn für das virtuelle Ohrfeigengesicht postete er mit einem Foto von mehreren Kölsch auf dem Tresen öffentlich, ohne den zum Fremdschämen dreisten Influencer zu outen und beim Namen zu nennen.

O-Ton: „Ein Influencer schrieb uns gestern an, für 2500,00 € würde er bei uns sein Essen fotografieren. Unsere Antwort war recht kurz. Hier nun ein Foto, dass so viel mehr aussagt, als all die Vögel da draußen, die Ihren Kokolores gefälligst selber bezahlen sollen.

Schönes Wochenende & Prost.“

Tausende „Likes“ belustigter User, die so für die Gaude zum Wochenende dankten, geben der Frohnatur mal wieder Recht.

In kurzer Zeit ging Schlüter mit seinem „Influencer-Diss“ schon viral und wird in den Kommentaren sowieso gefeiert. . .

Über den AutorMarkus Krücken

Markus Krücken ist Chefredakteur von Köln und Mehr und berichtet über Stadtpolitik, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen in Köln. Er verfügt über langjährige Erfahrung im lokalen Journalismus und legt besonderen Wert auf unabhängige Recherche und bürgernahe Berichterstattung.