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2:4 – Kölner Haie gehen am Seilersee baden

Köln | Justin Scott war der erste Spieler, der dem Helden des Spiels zu einer großartigen Leistung gratulieren.

Hendrik Hane war mit tollen Paraden zur Stelle, der gebürtige Düsseldorfer nervte die Kölner Haie mit tollen Saves. So kassierte der KEC vor 5.000 Besuchern im Eisstadion am Seilersee mit 2:4.

„Die Chancen waren da, das Glück war nicht auf unserer Seite. Ich fand unsere Leistung gar nicht so schlecht, aber Iserlohn hat leidenschaftlich verteidigt und wir habenunsere Möglichkeien nicht genutzt. . Wir müssen zu unserem Spiel zurückfinden, Tore erzielen und hinten die Fehler minimieren „, erklärte Jan-Luca Sennhenn nach der ersten Niederlage in der Fremde.

Gute Nachrichten gab es vor dem ersten Bully: Dominik Bokk feierte nach seiner Schulterverletzung, die sich der Stürmer in der Champions Hockey League zugezogen hatte, sein Comeback im Kölner Trikot.

Doch der Hexenkessel Seilersee brodelt schon nach 32 Sekunden lautstark, als die Roosters früh in Führung gingen. Iseelohn profitierte von einem schlampigen Wechsel der Gäste, Christian Thomas knallte die Scheibe über die Schulter von Janne Juvonen in den Winkel. 

Der Außenseiter war obenauf und mit viel Leidenschaft in den Aktionen. Besonders in der Defensive arbeiteten die Gastgeber enorm hart und warfen sich in viele Schüsse. Alleine im ersten Drittel blickten die Roosters zehn Versuche der Haie. Und wenn ein Schuss doch durchkam, war Hendrik Hane im Kasten zur Stelle. 

Auf der anderen Seite belohnten sich die Sauerländer mit dem zweiten Treffer. Mac Hollowell vollendete eine schöne Kombination zum 2:0 (16.).

Die Haie waren also gefordert und sie lieferten. Lediglich 33 Sekunden waren im Mittelabschnitt absolviert, als Verteidiger Sennhenn den Anschluss herstellte.

Und es kam noch besser für die Mannschaft aus der Domstadt. Im Powerplay gelang Maximilian Kammerer (28.) mit seinem zweiten Saisontor der Ausgleich. Es war der zwölfte Kölner Schuss auf das Iserlohner Tor im zweiten Drittel. 

Aber Eishockey ist halt eine verrückte Sportart. Denn nur 44 Sekunden nach dem 2:2 gingen die Hühnchen erneut in Front. Julian Napravnik sorgte für erneuten Jubel unter den Iserlohner Anhängern (29.). Und es wurde noch bitterer aus Sucht der Haie, Emil Johansson traf zum 4:2 (37.).

Im letzten Drittel versuchte das Team von Trainer Thomas Berglund alles, doch sie bissen sich die Zähne an Hane aus. Der Schlussmann schien acht Arme und Beine zu haben und war der Turm der Iserlohner Abwehrschlacht. 

Markus Ljungh, Louis-Marc Aubry, Brady Austin oder Gregor MacLeod schafften es nicht, den Puck über die Torlinie der Roosters zu bringen. So warten die Haie in dieser Saison weiter darauf, mal zwei Siege in Serie zu feiern. 

Frank Neusser
Über den AutorFrank Neusser

Frank Neusser schreibt für Kölnundmehr.de über Lokalpolitik, Stadtentwicklung und Sport. Der gelernte Journalist kennt Köln in all seinen Facetten – von den Ringen bis zu den Randlagen.