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NACHRICHT 3:0 – Kölner Haie feiern Oktoberfest!

Köln – Der Süden ist für die Kölner Haie in dieser Saison immer eine Reise wert.

Nach den beiden Erfolgen bei den Augsburger Panthern und Ingolstadt Panthern feierte der KEC auch bei den Straubing Tigers einen Dreier.

Die Domstädtern gewannen vor 5.129 Fans am Pulverturm nach einer starken Leistung mit 5:3 und sicherten sich den dritten Auswärtsspiel den dritten Sieg.

Dabei standen die Zeichen in Niederbayern nicht unbedingt auf Sieg. Denn vor dem Spiel mussten Thomas Berglund kräftig improvisieren. Denn mit Gregor MacLeod und Marcel Noebels fielen gleich zwei wichtige Stützen der Offensive wegen Krankheit aus. So musste der Coach die Reihen umstellen.

Doch das störte den Angriffsschwung der Gäste überhaupt nicht. Denn im Gegensatz zu der 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Schwenningen waren die Haie im ersten Drittel äußerst torgefährlich.

In der sechsten Minute besorgte Daniel Fischbuch nach einer Traumkombinatipn mit Maximilian Kammerer und Juhani Tyrväinen per Direktabnahme die Kölner Führung. Nuracht Sekunden später erhöhte Louis-Marc Aubry. Der Stürmer zeigte sich als echtes Schlitzohr und überraschte Jakub Skarek im Tigerkäfig mit einem Schuss vom Bully weg mit dem 2:0. Es war bereits das sechste Saisontor des Centers.

„So kann man mal in ein Spiel starten „, freute sich Fischbuch. „Der Pass von Maxi bei meinem Tor ganz großes Kino. Es war das beste Drittel von uns in dieser Saison.“

Auch im zweiten Drittel war der KEC erfolgreich und hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Ein Schuss wurde von einem Straubinger Spieler mit dem Knie abgefälscht und trudeln zum 3:0 ins Tor (25.).

Auf der anderen Seite wurden der vermeintliche Anschluss durch Kersten nicht anerkannt wurde, da zuvor Schlussmann Janne Juvonen im Torraum deutlich behindert wurde (26.). Der Finne zeigte ebenfalls aufsteigende Tendenz und entschärvte einige gute Möglichkeiten der Tigers. Besonders Nicholos Halloran scheiterte mehrfach am Kölner Keeper.

Im letzten Abschnitt stemmten sich die Hausherren gegen die drohende Niederlage, sie scheiterten aber entweder an sich selbst oder an Juvonen. Zunächst schoss Stefan Loibl am leeren Tor vorbei, Sekunden später hatte Kölns Torwart zwei Megasaves gegen Tim Brunnhuber und Filip Varejcka.

In der 46. Minute war dann auch Juvonen geschlagen, als Loibl traf und für neue Hoffnung bei den Gastgebern sorgte.

Doch die Haie behielten einen kühlen Kopf und hatten die perfekte Antwort. Aubry stellte nur zwei Minuten später it seinem Doppelpack den alten Abstand wieder her.
Doch Straubing gab nicht auf, Jean-Christophe Beaudin verkürzte auf 2:4 und brachte wieder Spannung in die Partie (54.). Und es wurde dramatisch. Als Tyrväinen auf der Strafbank brummte, markierte Adam Green 76 Sekunden vor der Sirene den dritten Treffer. Jedoch reichten 49 Schüsse auf das KEC-Tor nicht zu Punkten für Straubing. Denn als Tyrväinen aber 12,1 Sekunden vor dem Ende das 5:3 erzielte, konnte das Berglund-Team durchatmen. Denn durch den Sieg schaffte die Mannschaft erstmals einen Erfolg in der DEL, der nicht an einem Sonntag eingefahren wurde.

„Der Sieg ist richtig schön für uns bei der Atmosphäre hier. Wir haben eine guten Teamleitung bewiesen und Janne hatte einen guten Tag. Wir spielen defensiv stabile“ freute sich Frederik Storm.

Frank Neusser
Über den AutorFrank Neusser

Frank Neusser schreibt für Kölnundmehr.de über Lokalpolitik, Stadtentwicklung und Sport. Der gelernte Journalist kennt Köln in all seinen Facetten – von den Ringen bis zu den Randlagen.