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1:4! Die Bilder der nächsten Haie-Klatsche

Köln |  Die Kölner Haie haben in der Deutschen Eishockey Liga in Heimspielen große Probleme. Im fünften Ligaspiel setzte es bereits vierte Pleite. Gegen das bisherige Schlusslicht, die Schwenninger Wild Wings, setzte es eine ernüchternde 1:4-Niederlage.

Anstatt den Anschluss an die Top-4 zu schaffen, kassierte die Mannschaft von Thomas Berglund einen heftigen Rückschlag in der frühen Saisonphase und rutschte auf Rang neun zurück.

„Wir sind zu schlecht ins Spiel gestartet und haben es verpennt“, meinte Daniel Fischbuch. „Wenn wir dann die Chancen im zweiten Drittel nutzen, gewinnen wir das Spiel.“

Ernüchterung nach Gala in der CHL

Vor dem Spiel mussten die Gastgeber eine schlechte Nachricht verkraften. Torhüter Janne Juvonen war erkrankt und da auch sein Ersatz, Felix Brückmann, ausfiel, musste Nico Wiens zwischen die Pfosten. 

Der 21 Jahre alte Youngster, der seinen ersten Start in der Deutschen Eishockey Liga absolvierte, machte seine Sache gut, zeigte keine Nervosität und war bei den ersten Gelegenheiten der Gäste auf dem Posten.

Trotzdem konnte Wiens die Schwenninger Führung nicht verhindern. Cortison Valk tauchte völlig frei vor dem Kölner Kasten auf und traf in der achten Minute für die Gäste. Wiens war dabei chancenlos.

Kölner Haie vergeigen in der LANXESS arena

In der Folge übernahmen die Haie die Initiative, es dauerte aber bis zum zweiten Abschnitt bis der Ausgleich mit einem Schuss aus der Drehung in den Winkel gelang. Gregor MacLeod vollendete zum 1:1 (23.), nachdem zuvor Maximilian Kammerer in der 15. Minute am rechten Pfosten gescheitert war. 

Danach hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten zum 2:1, doch sowohl Wiens als auch Joacim Eriksson verhinderten weitere Einschläge.

Neun Minuten vor der Sirene geriet der KEC erneut ins Hintertreffen. Der ehemalige Kölner Haakon Hänelt bediente Mirko Höfflin und der Angreifer sorgte per Direktschuss für die nächste Führung der Wild Wings. 

Köln setzte alles auf eine Karte und nahm Wiens für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Jedoch wurde das Risiko nicht belohnt. Wieder Valk erfolgreich und markierte seinen Doppelpack. Sebastian Uvira machte mit dem vierten Tor alle Hoffnungen zunichte. 

Am Sonntag erwarten die Haie in der Lanxess-Arena die Nürnberg Icetigers (16.30 Uhr). Da sollte es endlich mit einem Dreier im Haifischbecken klappen. Fischbuch: „Es reicht nicht nur 20 Minuten Gas zu geben. Wir brauchen einen konstante Leistung über die gesamte Spielzeit. „

Frank Neusser
Über den AutorFrank Neusser

Frank Neusser schreibt für Kölnundmehr.de über Lokalpolitik, Stadtentwicklung und Sport. Der gelernte Journalist kennt Köln in all seinen Facetten – von den Ringen bis zu den Randlagen.