Velden am Wörthersee/Köln | Diese Verbindung ist ein absoluter Treffer!
Immer mehr Passagiere checken für die Verbindung Köln – Klagenfurt ein. Dass Eurowings die Verbindung zwischen der Domstadt und Kärnten wieder aufgenommen hat, erwies sich als kluge Entscheidung.
Denn es zieht, wie die Statistik belegt, immer mehr Rheinländer an den Hotspot in die Karawanken mit dem malerischen türkisfarbenen See.

Das beweisen die Zahlen des Sommers: Denn die Wörthersee-Region boomt wie nie zuvor.
„Also im Großen und Ganzen war es ein extrem erfolgreicher Sommer. Also der erfolgreichste, seit ich Zahlen habe und das geht ziemlich weit nach hinten“, erklärt Wörthersee Tourismus-Geschäftsführer Peter Peschel, Was wir sehen und das ist das erfreuliche, dass die Nebensaison immer besser läuft.“

Immer mehr Veranstaltungen, speziell im Mai, ziehen die Gäste an. Aber auch in den Herbst rein, z.B. mit dem Wörtherseemarathon, der sich als Highlight im Kalender entpuppt hat.
Die touristische Entwicklung in Velden zeigt 2026 deutlich nach oben.
Steigende Zahlen für den Tourismus am Wörthersee
Mit einem Plus von mehr als acht Prozent bei den Ankünften und einem Nächtigungswachstum von knapp sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr blickt der Ort auf eine erfreuliche Entwicklung. Insgesamt konnten rund 33.000 zusätzliche Übernachtungen erzielt werden.

Auf Basis der durchschnittlichen Urlaubsausgaben in Kärnten entspricht dieser Zuwachs einem geschätzten zusätzlichen Gästeausgabenvolumen von rund 6,3 Millionen Euro.
Davon profitieren neben den Beherbergungsbetrieben auch Gastronomie, Handel, Freizeitwirtschaft und zahlreiche weitere regionale Unternehmen.

Besonders dynamisch verlief der Saisonstart: Der Mai erwies sich als stärkster Wachstumstreiber. Mit mehr als 59.000 Nächtigungen lag er um rund 13.500 Übernachtungen über dem Vorjahreswert.
Auch bei den Ankünften zeigte sich die positive Entwicklung mit einem Plus von 31 Prozent. Für die heimischen Tourismusbetriebe war diese frühe Nachfrage ein wichtiges Signal und ein vielversprechender Impuls für die gesamte Sommersaison.

Auch im September setzte sich der positive Trend fort. Die Nächtigungen stiegen um 11,2 Prozent – ein Zuwachs von knapp 7.000 Übernachtungen. Wesentliche Impulse kamen dabei von der erfolgreichen Harley-Woche sowie der Premiere des Wörthersee Marathons, bei dem rund 8.500 Läuferinnen und Läufer an den Start gingen.
Die Zahlen verdeutlichen, wie Veranstaltungen und gezielte touristische Angebote zusätzliche Nachfrage schaffen und die Attraktivität Veldens über die klassischen Saisonhöhepunkte hinaus stärken.
Velden am Wörthersee gilt als Monaco Österreichs
„Wir schaffen es natürlich schon über Veranstaltungen, die wir jetzt auch nicht zwingen, selber veranstalten müssen, sondern die halt auch da zu uns kommen, zu wachsen, weil wir in der Nebensaison Betten haben“, weiß Peschel, der kritisch anmerkt: „Leider sind wir sehr begrenzt unternehmerfreundlich in diesem Land.

Es gibt Riesenprojekte am See, die aber de facto seit Jahren oder in einem Fall sogar über ein Jahrzehnt vertröstet werden mit Baubescheiden. Und das wären aber Betten, die für uns wahnsinnig wichtig würden.
Gott sei Dank sind wir in der Situation, dass es viele Familienbetriebe sind, die selbst unfassbar viel investieren. Das ist nicht selbstverständlich. Gott sei Dank haben wir diese Leitbetriebe und die haben wir wie keine zweite Region, das muss man ganz ehrlich sagen.“ so Wörthersee Tourismus-Geschäftsführer Peter Peschel.

Mitstreiter Hannes Markowitz, Chef der Veldener Tourismusgesellschaft, hat in drei Jahren harter Arbeit Velden am Wörthersee zum Monaco Österreichs gemacht, viele Unternehmer im Wirtschaftsstammtisch vereint und zum gemeinsamen Anpacken animiert.
Für Radfahrer, Golfer, Partyfans („Soundwave“, „Velden in weiß“) und ja selbst Surfer ist der traumhafte See so wieder eine präferierte Vorzeige-Destination geworden. Sicherheit, Sauberkeit, Kulinarik, Freizeitmöglichkeiten – alles da.

„Wir haben einfach dieses heterogene, also diese See und Berg-Symbiose. Der Wörthersee ist die schönste Sportarena Europas. Die Vielfalt spricht für sich: Wir haben hochqualitativ einen Foodtruck, aber eben auch ein Sternerestaurant. Das macht es eigentlich bei uns aus. Wir haben die normalen Radfahrer, wir haben aber halt noch ein Sportwagenfestival. Und die Nähe zu den Skigebieten.“

Dazu im Winter z.B. den Veldener Advent, der immer mehr Gäste anzieht. Aufs ganze Jahr gesehen sind die Zahlen im Wachstum begriffen: Zuwächse von mehr als 29 Prozent allein im Mai beispielsweise sprechen für sich.
Auch Markowitz wünscht sich bei aller Euphorie noch mehr Entgegenkommen für die heimischen Unternehmer, um noch mehr wachsen zu können: „Das ist das Problem, dass wir spüren. Also, wer will denn noch investieren zu den Bedingungen, dass du nicht einmal weißt, kriegst du eine Baubewilligung in einem Jahr in fünf Jahren oder in zehn Jahren. Da fühlen sich die Unternehmer massiv im Stich gelassen und somit wir auch, weil – wir leben von den Unternehmen.

Neben dem gemeinsamen Engagement sind verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen entscheidend für den langfristigen Erfolg des Tourismus. Aus meiner Sicht sind Stabilität und Planungssicherheit wesentliche Voraussetzungen dafür, dass Betriebe investieren, Arbeitsplätze sichern und neue touristische Angebote entwickeln können.“
Die positive Entwicklung im Jahr 2026 zeigt, welches Potenzial in Velden steckt. Um dieses nachhaltig auszuschöpfen, braucht es weiterhin das Zusammenspiel engagierter Betriebe, innovativer Angebote und stabiler Rahmenbedingungen.

Peschel ergänzt: „Durch die eingeleitete Tourismusreform ist mehr Geld im System. Aber jetzt das ist ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn du die Unternehmer links liegen lässt.“
Man darf gespannt sein, ob das Duo sich im neuen Jahr über noch mehr Zuspruch freuen kann. Eurowings hat die Verbindung derweil längst bewusst in den Winter verlängert – und steuert Klagenfurt zweimal wöchentlich an. Die Zahlen stimmen ja.















