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Der Kallendresser – Kölns etwas freche Sehenswürdigkeit

Köln | Wer durch die Kölner Altstadt schlendert, entdeckt am Alter Markt eine ziemlich ungewöhnliche Figur: den Kallendresser. Hoch oben an einer Hauswand sitzt ein Mann und verrichtet dort sein großes Geschäft.

Ein Anblick, der bei Besuchern regelmäßig für ein Schmunzeln sorgt.

Der Name „Kallendresser“ stammt aus dem Kölschen und bedeutet sinngemäß „Dachrinnenscheißer“. Die Figur ist damit ein typisch kölsches Beispiel für Humor, der gerne ein bisschen derb, frech und selbstironisch daherkommt

Die heutige Bronzefigur wurde 1957 vom Bildhauer Ewald Mataré geschaffen. Sie erinnert an eine ältere Darstellung an diesem Gebäude und gehört inzwischen fest zum Bild der Kölner Altstadt.

Und so gehört der Kallendresser heute zu den kleinen, kuriosen Geschichten Kölns, die man nach einem Altstadtbesuch garantiert nicht so schnell vergisst.

Stefanie Haeger
Über den AutorStefanie Haeger

Stefanie Haeger berichtet für Kölnundmehr.de über Kultur, Gastronomie und das Kölner Alltagsleben. Sie lebt und arbeitet seit Jahren in der Domstadt.