Köln | Neues vom Kölner „Scheibenschmeißer“.
Seit fast zwei Jahren sorgt er regelmäßig für dokumentierte Polizeieinsätze und Sachbeschädigungen bei Geschäftsleuten im Veedel.
Wir hatten mehrfach von „Scheibenschmeißer“ Stefan S., der die Südstadt mit unberechenbaren Attacken terrorisiert, berichtet.
Am 22. Oktober wird es nun eng für den offenbar psychisch derangierten Mann. Denn dann wird am Kölner Amtsgericht das Urteil zu seiner Räumungsklage erwartet.
Kölner Vermieterin verzweifelt: Scheibenschmeißer gibt keine Ruhe
Vermieterin Hannah S. geht emotional seit langem durch die Hölle, erhält schon länger keine Mieteinnahmen, und wird – noch viel schlimmer – immer wieder von dem Mann bedroht und schikaniert.
Jüngstes Beispiel: Am 2. Oktober musste die junge Frau, wie sie schilderte, mit ansehen, wie S. ihr die Reifen ihres PKWs zerstach und als Hinterlassenschaft – offenbar zum Hohn – eine gelbe Badeente auf der Motorhaube deponierte.
Die angerückte Polizei kam zu spät, eine Strafanzeige reiht sich somit an die nächste.

Hanna S. berichtet weiter, dass Staatsanwaltschaft und Polizei eine Inhaftnahme des Mannes angestrebt hätten, ein Haftrichter dies aber verneint habe.
Auf unsere Nachfrage hatte die Staatsanwaltschaft noch im September nur erklärt: „Mit Blick auf von mir zu beachtende Persönlichkeitsrechte werde ich konkrete Namen von Beschuldigten (auch nicht in abgekürzter Form) weder nennen noch bestätigen und bitte um Verständnis.
Dies auch mit Blick auf die in Deutschland geltende Unschuldsvermutung bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung.
Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt im Zusammenhang mit mutmaßlichen Sachbeschädigungsdelikten im Kölner Stadtgebiet in mehreren Verfahren gegen eine männliche Person.
Die Ermittlungen dauern insofern an. Weiteres kann ich derzeit – auch um die andauernden Ermittlungen nicht zu gefährden – nicht mitteilen.“








