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Kölner Haie mit Kampfansage zum Wochenende

VON FRANK NEUSSER

Köln | Zwei Siege, zwei Niederlagen, sechs Punkte und Tabellenplatz neun – so lautet die Bilanz der ersten vier Partien in der Deutschen Eishockey Liga. Für die hoch gehandelten Kölner Haie sorgt die erste Bilanz für keine strahlenden Gesichter.

An diesem Wochenende kann die Mannschaft von Trainer Thomas Berglund die Punktausbeute aufpolieren. Mit den EHC München und den Ingolstadt Panther warten aber zwei harte Brocken auf den KEC. Auch wenn beide wie die Haie auch bisher den Erwartungen hinterherlaufen. München ist auf dem siebten Rang, Ingolstadt sogar nur auf Platz zwölf.

„Für uns ist es erst einmal wichtig, dass wir in Augsburg den ersten Dreier gelandet haben. Das tut uns auch gut. Wir haben im letzten Drittel gezeigt, was in uns steckt, sehr gradlinig gespielt und defensiv stabil gestanden“, Maximilian Kammerer.

Maxi Kammerer: „Mit den Fans immer eine Chance!“

So eine Vorstellung braucht sein Team auch gegen den Meisterkandidaten. Denn für Kammerer wird es ein Spiel auf hohem Niveau. „München ist eine absolute Top-Mannschaft der Liga, ich erwarte ein Spiel auf hohem Niveau. Ich denke, dass es intensiv wird und beide Mannschaften hart arbeiten müssen, um für Punkte infrage zu kommen“, sagt der Stürmer.

Mit den Roten Bullen kommt ein Team ins Kölner Haifischbecken, der nach Platz vier in der Hauptrunde der vergangenen Saison und dem Halbfinal-Aus gegen die Adler Mannheim das Gerüst an Spielern gehalten hat und den Kader noch einmal verstärkt hat.

Darunter ist auch Rückkehrer Dominik Kahun, der mit der Mannschaft aus der bayrischen Landeshauptstadt bereits dreimal Deutscher Meister feiern durfte und seiner Erwartungen mit drei Treffern gerecht wurde.

Drei ist auch eine besondere Zahl, wenn man die letzten drei Duelle beider Teams sieht. München holte sich zuletzt drei Siege nach 60 Minuten in Köln. Eine Statistik, die aus Haie-Sicht enden sollte, um nicht die dritte Niederlage im vierten Heimspiel zu kassieren. 

Kammerer: „In den vergangenen Spielen mit München war es immer sehr schnell auf dem Eis – es gilt also, unsere beste Leistung abzurufen und an die Grenzen zu kommen. Wenn uns das gelingt, haben wir mit den Fans im Rücken immer die Chance auf Punkte.“

Dafür muss aber auch die Abwehr die nötige Stabilität aufbringen. Denn in den ersten Partien war die Defensive recht wackelig und die Haie kassierten in vier Begegnungen satte 21 Gegentore.

Verteidiger Valtteri Kemiläinen analysierte bereits nach dem Augsburg-Sieg: „Wir haben zwar sechs Tore erzielt, aber vier Gegentreffer sind etwas zu viel. Wir waren zu häufig auf der Strafbank, aber trotzdem freuen wir uns über den Sieg. Wir müssen uns in den kommenden Wochen steigern.“

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